Noch mehr Herbst in Woche acht.

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Am Sonntag kam Besuch. Erstmals war die große Ferienwohnung mit einer Familie mit drei Kindern belegt. Die Familie kam mit einem roten Auto aus Stralsund. Zugegeben, keine ganz normale Belegung der Ferienwohnung. Die Kinder haben gleich Freundschaft geschlossen und die noch nicht bekannten Erwachsenen auch. Es folgten bis Mittwoch wunderbare Tage, an denen wir zusammen gekocht und gegessen und getrunken und viel erzählt und zugehört haben, zusammen einen Besuch bei Gomin gemacht haben, Drachen steigen lassen und und und. Ab Dienstag war dann die kleine Ferienwohnung von Clyde und Bärbel belegt, also hier mal wirklich volles Haus. Fast, denn unser Gästezimmer war ja noch frei.

Unser Besuch kennt sich nicht nur sehr gut mit dem Einkauf und der Zubereitung von Fisch aus und sagt uns wo in Wismar die Fischhalle ist. Auch über unsere tierischen Hausbewohner innerhalb der Wohnräume kann er qualifiziertes Wissen vermitteln. Es verhält sich mit diesen Teilen so, dass sie sich nur selten innerhalb des Wohnraumes fortpflanzen sondern lebendig durch Fenster und Türen hinein geflogen kommen.

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Anne-Christin bekommt einen Vertrag als freischaffende Mitarbeiterin im Museum und eröffnet ihre eigene Website (noch nicht fertig).

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Ganz überraschend klingelten dann am Dienstag ganz früh (7.30 Uhr) die Dachisolierer aus Rostock. Überraschend insofern, als dass der Chef eigentlich gesagt hat, dass er den genauen Termin vorher noch durchgibt. Wie auch immer, die Isolierer von Schöne alte Häuser gingen gleich ans Werk. Im Laufe des Tages wurden über eine Tonne „Wollmäuse“ durch einen Schlauch in die Zwischenräume im Dach geblasen. Bei einer Schüttdichte von etwa 50 Kilo pro m3 wären dies immerhin 20 Kubikmeter. Ich kann die Firma weiter empfehlen. Soweit ich es beurteilen kann, wurde sorgfältig und zügig gearbeitet. Auch haben die Isolierer nicht um fünf oder sechs gesagt „wir haben jetzt Feierabend, wir kommen morgen wieder“, nein, sie haben ihre Arbeit bis zu Ende gemacht. Feierabend war erst nach 20 Uhr, danach sind sie noch nach Rostock gefahren. Vielen Dank!

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Am Mittwoch wollte ich eigentlich den Rasentrecker in Lübeck holen. Zuerst war ich noch in einem Sägewerk in Selmsdorf. Dort war ich ein wenig ernüchtert darüber, wie man mit Mitarbeitern, Kunden und Holz umgeht. Für dieses Sägewerk kann ich keine Empfehlung aussprechen. Ich hatte Lärche Glattkantbretter in 20 x 130 mm, 2m Länge bestellt und mich angekündigt. Es war aber nichts gerichtet und außer im Büro wusste niemand Bescheid. Schließlich wurden die Bretter gefunden, sie mussten aber noch abgesägt werden, damit sie überhaupt bei mir ins Auto passten. Die Bretter waren nass, teilweise bereits mit grauen Flecken versehen und die Qualität nicht besonders gut. Zuhause habe ich dann nachgemessen: die Bretter sind nur 18 mm stark. Bezahlt habe ich dennoch den vollen Preis. Eigentlich ist es zweite oder gar dritte Wahl. Nicht besonders professionell. Mal sehen, was wir aus den Brettern noch machen können, sie lagern erstmal zum Trocknen im Schuppen. Die nächste Ernüchterung kam dann am Geldautomat. Der hat mir nicht genug Geld für den Trecker ausgespuckt. Mist. Andere Versuche zu Geld zu kommen (andere Automaten, Barauszahlung im Supermarkt) schlugen fehl. Ich bin dann die zwanzig Kilometer nach Pansdorf zum Trecker doch noch gefahren, vielleicht lässt sich der Verkäufer ja überreden …

Am Donnerstag bin ich dann nochmal nach Pansdorf gefahren, diesmal mit genügend Geld in der Tasche. Der Trecker war dann auch schnell verladen. Ob die Wahl glücklich war werden wir noch erfahren. Wir fahren hier nun ein Museumsstück von Toro mit einem Motor von Kawasaki. Also der echte Traum eines jeden Grundstücksbesitzers. Der Verkäufer aus Pansdorf (Ratekau) sagt, dass das Ding 15 Jahre alt ist, die Toro Website behauptet, dass das Baujahr 1988 ist.

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Am Freitag habe ich das Teil dann ausgeladen und eine Proberunde gemäht. Es funktioniert. Allerdings ist der Trecker eher was für Golfplatzrasen als für eine buckelige Maulwurfswiese die mehr als zwei Monate keinen Rasenmäher mehr gesehen hat, zumal wenn der Boden und das Gras noch feucht sind. Das heißt so viel, dass der Traum eines jeden Rasenbesitzers auch mal stecken geblieben ist. Und dies, obwohl ich in der zweitobersten Stufe und mit dem kleinsten Gang gemäht habe. Ob die Kombination aus Naturwiese und altem Gartentrecker Zukunft hat, wird sich möglicherweise erst nächste Saison zeigen. Klar ist, dass öfter mal gemäht werden muss und es nicht so feucht sein darf. Jeder, der einen Führerschein für einen Gartentrecker hat bekommt schonmal eine Einladung in die Ferienwohnung …

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Ich kenne Leute, die freuen sich, dass sie mit ihrem BMW bis ins Wohnzimmer fahren können. Zwar nicht ganz, aber doch fast. Das ist mir heute eingefallen, als ich mit dem Schubkarren ins Wohnzimmer gefahren bin. Das war sehr praktisch und deutlich rückenschonender als ein Holztransport per Korb oder Kiste. Das Regal für die Trocknung des Holzes haben die Kinder zusammen geschraubt.

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Eigentlich wollte ich doch nur die Türdichtung mit etwas Talkum entquietschen. Es gibt da im Internet so eine Seite mit originellen Bildern von Baustellen. Waschbecken über die Badewanne montiert und sowas. Wir haben hier im Haus eine ganz private Sammlung davon …

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Damit wir bald ein pappfreier Haushalt, zumindest auf dem Fußboden werden, habe ich heute mal ein paar Pappdinger im Flur weggemacht.

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2 Gedanken zu „Noch mehr Herbst in Woche acht.

    1. wolfgang Artikelautor

      Die Hühner und Ziegen sind vom Biohof Iria in Quaal, unseren Nachbarn. Die Fruchtfliegen sind uns zugeflogen.

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