Was ist eigentlich ein tierfreier Haushalt?

Die Woche ging wieder ziemlich schnell um. Der Anfang der Woche war auch wenig spektakulär, hin und wieder bekommen wir selbst den Eindruck, dass wir uns doch so langsam hier einleben. Viel Geburtstagspost gab es zu bearbeiten – entschuldigung, es sind noch nicht alle Geburtstagsposte bearbeitet – wir arbeiten dran. Wirklich erwähnenswert war eigentlich dann der Freitag. Ich war grade an einer Kundenarbeit. Und da, ganz plötzlich, schnack, war das Internet weg. Na gut. Ich also erst mal Router reset. Das kannte ich ja schon. Aber auch nach dem dritten Routerreset gab es kein Internet. Das kannte ich noch nicht. Also mal hoch auf’s Dach. Sagt man so. Natürlich war ich nur auf dem Dachboden. Kurzer Blick in die Runde: Router kontrollieren, Mausefallen kontrollieren – oooha – eine hat zugeschnappt. Ja, es war was drin. Alsogut. Erstmal den Router ausschalten und wieder einschalten. Während er bootet, die Falle leer machen. Dann mich weiter um den Router kümmern. Der Zustand ist unverändert: kein Internet. Also erstmal den Router von seinen Antennenkabel trennen. Das geht nicht ganz so einfach, weil die Verschraubungen ganz schwer zugänglich sind. Dann den Router weiter behandeln. Nach x Tests war meine Vermutung ziemlich klar: SIM Karte kaputt. Also bei 0800 … anrufen, zum Glück die Geschäftskundenberatung. „Ja, wir schicken Ihnen eine neue zu, müsste morgen ankommen.“ – „Vielen Dank und viele Grüße …“.

Den Tag über konnten wir uns dann anderen Projekten widmen. Auch mal schön so gar kein Internet. Da ist auch wirklich was draus geworden. Aber darüber berichte ich noch. Nachmittags, als die Kinder aus dem Kindergarten kamen, haben wir angefangen die Hecke zu schneiden. Dank des neuen blauen Verlängerungskabels kommen wir auch wirklich an die letzte Ecke des Grundstücks. Die Hecke ist ziemlich lang und ziemlich hoch, sie wird uns noch einige Zeit beschäftigen, man kann sie nicht ausschließlich vom Boden aus schneiden, dafür ist sie zu hoch.

Heute war dann hauptsächlich warten auf die Post, Kuchen backen und warten auf die Post. Bis nachmittags um halb drei war keine SIM Karte da. Also nochmal ans Telefon und rauskriegen wo man so ein Ding holen kann und wann da die Öffnungszeiten sind. In Wismar kriegt man eine, allerdings schließt der Laden um 15 Uhr. Also los … ich habe es dann grade noch geschafft und habe auch eine neue Karte bekommen. Dann konnte ich noch an einem Notfall (Website nicht erreichbar) etwas arbeiten, dann war der Tag auch schon zu Ende.

Heute mal kein Bild. Ich habe mich natürlich gefragt, ob ich ein Bild von der Maus machen soll oder nicht. Ich habe keins gemacht. Dann habe ich mich gefragt, warum ich eigentlich kein Bild davon gemacht habe. Zugegeben, mancher Betrachter fände ein solches Bild vielleicht nicht so hübsch. Aber ist es die Aufgabe von Bildern hübsch zu sein? Ich versuche die Fallenstellung auch unabhängig von den Kindern zu machen. Ob das klug ist? Jedenfalls kennen sie die Zusammenhänge ja noch nicht und könnten das nur schwer einordnen. Jedenfalls heute gibt es mal kein Bild, auch nicht von der kaputten SIM Karte.

Ein Gedanke zu „Was ist eigentlich ein tierfreier Haushalt?

  1. Bernd

    Ich meine, Mausefallen und Kinder auseinander halten ist gut. Aber Bild von Maus in Mausefalle ins Internet stellen fände ich auch gut. Gehört schließlich zum Leben auf dem Lande dazu, dass man was gegen die Plagegeister unternehmen muss. Ich gehe in meinem Schuppen auch jeden Winter auf Mäusejagd, Anfang Winter ist der Ertrag recht hoch, irgendwann gehe ich dann von einem mausfreien Schuppen aus.

    Antworten

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *