Ein Schild und wir pressen Apfelsaft.

Damit die Beiträge hier nicht einfach nur Woche 6, Woche 7, Woche 8 usw. heißen, versuche ich mich in Zukunft einmal mehr mit aussagekräftigen Überschriften. Ein täglicher Bericht wäre sicher angemessener, das ist aber derzeit einfach unmöglich. So belasse ich es mal bei wöchentlich und hoffe mal, dass ich das beibehalten kann.

Wir bekommen endlich ein Schild. Das war eigentlich für den Tag der offenen Tür geplant. Irgendwie ist es dann doch erst jetzt fertig geworden. Hier kommen ziemlich viele Menschen vorbei. Sei es um dem Angelsport nachzugehen oder einfach nur den Hund herum zu führen oder weil sie einfach mal an den See wollen. Wir haben schon verschiedene Menschen angequatscht und jedesmal waren sie erstaunt und meinten „aaah, hier kann man auch Ferien machen“. Also – jetzt ist es hochoffiziell mit Schild und mit Postkartenkasten. Das Schild habe ich im Nachbardorf machen lassen, dort sitzt ein Fahrzeugbeschrifter. Eigentlich hätte ich ihn gerne persönlich kennen gelernt, er musste aber kurzfristig nach Lübeck um einen Schlepper (Schiff) zu beschriften. Das Schild sollte eigentlich auch woanders stehen. Dort habe ich aber die Pfosten nicht in die Erde bekommen. Wie auch immer … das Schild steht und es werden auch hin und wieder Postkarten aus dem Kasten heraus genommen.

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Diese Aussicht gab es neulich aus dem Bürofenster – wollte ich euch doch auch mal zeigen. Es stimmt zwar, dass es hier auch mal grau ist, im Großen und Ganzen gibt es über das Wetter aber nichts zu klagen, wobei solche Himmel doch eher selten sind.

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Am Wochenende wollten wir eigentlich viele Äpfel ernten, hauptsächlich um Saft daraus zu pressen. Der Vorbesitzer des Hauses hat uns hundert Saftflaschen da gelassen. Wir haben dann aber erst am Sonntag gemerkt, dass es zu diesen hundert Flaschen nur sechzig Deckel gibt. Nun hoffen wir, dass die Deckel morgen ankommen. Geerntet haben wir schließlich am Samstagabend zwei Sack und am Sonntagnachmittag nochmal etwa sieben Sack, jeweils zu etwa zwanzig Kilo. Heute haben wir dann die ersten sechzig Liter Saft gepresst und abgefüllt. Das ist derzeit noch möglich, da wir nicht allzu viel Erwerbsarbeit haben.

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Nein, ich habe bei diesem Bild nicht an der Sättigung gespielt. Die Farbe ist wirklich so, wobei sie sich natürlich durch die Lagerung noch verändern wird. Unser jährlicher Bedarf an Apfelsaft dürfte so etwa bei dreihundert bis fünfhundert Litern liegen, wenn man hin und wieder eine Flasche verschenkt oder an Gäste abgibt. Mal sehen, viellicht können wir uns nächstes Jahr ja motivieren mehr zu machen.

In der Werkstatt konnte ich immerhin auch was machen: der Radlader ist repariert und wieder im Einsatz und der Kipplaster ist auch mehr im Einsatz als der grüne Mähdrescher.

Jetzt sollte dann nur bald mal der Rasentrecker her. Ein langes Verlängerungskabel habe ich bestellt. Hier ist es deutlich einfacher und günstiger sich die Sachen zu bestellen als große Fahrten für Besorgungen zu machen und dann doch nicht das Gewünschte zu bekommen.

Unser Dachtier ist leider noch nicht identifiziert. Möglicherweise ist es wieder der Marder, möglicherweise auch was anderes. Momentan bleibt zu hoffen, dass die Sanierung erfolgreich sein wird, die in der kommenden Woche durchgeführt werden soll.

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