Meteorologischer Frühlingsanfang

Ich stelle euch heute mal zwei unentbehrliche Helferlein aus unserer Küche vor. Gestatten …

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Es ist dies, ich muss das vielleicht ergänzen, die einfachste und preiswerteste Ausstattung, um sich den Luxus eines feinen Espressos zu gönnen. Espresso, das wissen möglicherweise einige der Leser nicht, ist eine recht moderne Erfindung. Es gibt wohl viele andere Kaffeezubereitungsarten. Espresso hat den Vorteil sowohl bekömmlich als auch schmackhaft zu sein. Wenn ich ganz ehrlich bin: man kann sich daran gewöhnen. Wenn dann die Maschinen einmal da stehen, geht das Theater erst richtig los. Die richtigen Bohnen müssen gefunden werden und die Maschinen müssen richtig eingestellt werden … Aber wenn man das Prozedere dann endlich hinter sich hat, ist der Genuss pur! Die Maschinen sind eine Investition in die Zukunft. Die Kaffeemühle ist für professionellen Einsatz ausgelegt. Wenn sie eine Million Portionen mahlt, dann kostet die Maschine pro Mahlung gerade mal noch 0,035 Cent. Das ist verschmerzbar. Die Espressomaschine kostet möglicherweise etwas mehr, ist aber dank einfachster Technik auch fast unkaputtbar. Und … es macht Freude. Den Milchschaum machen wir noch konventionell mit einem einfachen Schäumer von Hand. – Also wer sich unsicher ist, ob ein Vollautomat oder ein Siebträger die richtige Investition ist: ich würde immer den Siebträger vorziehen. Man ist wohl etwas länger mit der Zubereitung beschäftigt. Das ist aber auch schon eine schöne Zeremonie, die ich mir nicht unbedingt von einer Maschine abnehmen lassen will.

Ich habe heute das Heizungskellerregal auf der Liste stehen und die Fahrräder. Bratäpfel machen und Brötchen backen. Fangen wir beim Heizungskellerregal an. Einen Anfang gab es schon vor ich glaube drei Wochen. Da fehlte mir dann aber weiteres Material für die Fächer. Das habe ich irgendwann aus dem Baumarkt mitgebracht. Stand heute sieht das Regal so aus:

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Jetzt fehlen noch längere Träger für die fehlende Etage. Solche Verbesserungen sind sehr einfach umzusetzen, sind aber recht wirkungsvoll.

„Die Bratäpfel sind perfekt – so gute hast Du noch nie gemacht“ – das war Samsons Urteil. Danke!

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Hier seht ihr die Vorbereitungen fürs Backen. Der Ofen ist herunter gebrannt, die Brötchen sind gegangen. Neben der Mehltüte seht ihr den in etwa 10 Minuten selbst gebastelten Brotschieber. Mit den Messern hebe ich die Teiglinge auf den Brotschieber. Die Teiglinge sollten möglichst wenig bewegt werden, damit sie nicht zusammen fallen.

Es gibt noch eine Nachricht, die habe ich gerade bekommen. Dieses Haus ist zu verkaufen:

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Es steht in Deisendorf bei Überlingen am Bodensee und ist mein Elternhaus. Es war quasi schon verkauft. Nun ist der Käufer vom Kaufvertrag zurück getreten. Etwas Pech für uns, möglicherweise Glück für einen anderen Käufer. Nur Mist, dass jetzt die ganze Prozedur mit der Interessentensuche wieder von vorne anfängt. Ihr glaubt gar nicht, wieviele Menschen nicht lesen können, wenn da deutlich steht „Makleranfragen werden nicht beantwortet“.

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