Guten Morgen

14 Apr.

Nachrichten checken …

Manu schreibt auf meine Frage nach einer Geschichte aus ihrem Leben:


Und deine „Geschichte aus meinem Leben“ bekomme ich hin – aber lieber Schritt für Schritt und nicht alles auf einmal 😄
Was mich gerade mehr interessiert:
Wie sieht für dich ein richtig guter, entspannter Tag aus – ganz ohne große Pläne?

ok 😉. Ratet ihren Beruf …

Manu ist Lehrerin. Eigentlich hatte ich Lehrerinnen aus meiner Suche ausgeschlossen. Meistens klicke ich auf das X – sie verschwinden dann. Es ist ein vollkommen irres und fieses System. Man kann Menschen nicht einfach so weg X-en. Ich schreibe euch das, weil ich es selbst schon erlebt habe weg ge-X-t zu werden. Im realen Leben. Das ist nicht so schön. Aber gut – es gehört zur Herausforderung dazu. Manu hatte in ihrer vorherigen Nachricht gefragt

… Erzähl doch mal: Was gefällt dir besonders an der Gegend rund um den Tressower See? …

Und ich habe daraufhin ausführlich erzählt. Ich finde es sehr schön, wenn jemand eine persönliche Frage stellt und versuche dann auch eine Antwort darauf. Ich hatte Manu ja nach einer Geschichte gefragt, ihr also freigestellt, ob es eine belanglose oder eine großartige Geschichte ist. Manu reagiert wie eine Lehrerin: du hast hier nicht zu fragen, ich stelle hier die Fragen! Hm. Von Anfang an eine vollkommene Unwucht in der Kommunikation? Ob das mal gut geht?

Liebe Freunde, liebe Leserin, lieber Leser. Genau aus diesem Grund habe ich diesen Blog wieder reaktiviert. Damit ich meine demütigenden Erlebnisse reflektieren kann. Sie müssen nicht an mir kleben bleiben. Denn natürlich ist das auch alles ein Training, eine Übung für mich. Ich könnte jetzt Manu einfach weg x-en. Durch die Reflexion kann ich mir aber auch einfach noch einen Tag Zeit nehmen für eine Reaktion. Ich könnte ja zurück fragen „in welcher Jahreszeit soll dieser freie Tag sein?“ – dann auf ihre Antwort warten und dann weiter fragen „… bin ich alleine, sind wir zu zweit …?“ – „… sind wir zu Hause oder im Urlaub …?“

Bei meiner Morgenroutine X-e ich noch ein paar Profile weg und schreibe zwei neue Profile an. Die heutige Herausforderung heißt: finde passende Profile im Umkreis von max. 100 Kilometer. Und die ist schon ganz schön knackig. Wobei 100 Kilometer der Entfernungsradius sind, über die Straße sind es dann auch schon mal 120 oder 150 Kilometer. Ich bin mittlerweile zwar der Ansicht, dass die Entfernung keine Rolle spielt. Spielt sie aber dann doch. Wenn die Frau nämlich ebenso wie ich noch ortsgebunden ist, oder am Ort einfach gut sozialisiert ist, dann können schon zwanzig Kilometer zu viel sein.

Frau sollte man sein … als Frau hat man die volle und freie Auswahl über tausende Männer … schaut euch gerne die Videos von Tamara Wernli an, die die Unwucht am Datingmarkt als Frau klar und deutlich erkennt und benennt. Bevor ich jetzt aber schlechte Laune bekomme, mache ich mich mal an die Tagesarbeit.

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