Ich habe die Käbel dann heute doch noch eingebaut. Dazu musste ich die bisherige Installation auseinander bauen, also alle bisher verschalteten Käbel lösen. Die sind mit so Hakenstecker zusammengesteckt und das ist ein bisschen mühsam. Dann habe ich die Batterien auf den Dachboden gebracht und alles neu verschaltet. Irgendwas um die 30 Steckverbindungen mussten korrekt zusammengesteckt werden. Es hört sich ein bisschen kompliziert an und bevor ich den Krempel jetzt selber zusammengesteckt habe, habe ich ja auch keine Ahnung gehabt. Ich habe es einmal mehr wie Pippi Langstrumpf gehalten: ich habe das noch nie gemacht, also kann ich das. Und mal Hand aufs Hirn: so kompliziert ist es nicht. Natürlich kann man theoretisch etwas falsch machen. Aber es ist schon auch idiotensicher gemacht. Zwei Stunden habe ich gebraucht, dann lief die Anlage wieder. Sie liefert jetzt beim Maximalpeak, also bei voller Sonneneinstrahlung tatsächlich 2 kW. Wenn die Akkus noch nicht voll sind, kann diese Leistung in die Akkus gespeist werden. Die Akkus geben offenbar konstant 200 W ins Hausnetz ab. Naja … das ist halt so ein besonderer Trick, damit das nicht geregelt oder gesteuert werden muss. Denn theoretisch kann das Hausnetz ja auch mal weniger als 200 Watt brauchen. Dann gewinnt der Energieversorger. Es gibt noch so eine Optimierung mit Nulleinspeisung, da muss irgendwas am Zähler noch erweitert werden, irgendein Gerät vom Elektriker installiert werden. Das ist aber eher was für größere Anlagen.
Mit den vier Modulen werden wir unseren Strombedarf natürlich nicht decken können. Ich schätze mal, dass ungefähr die Hälfte davon selber geerntet werden kann. Immerhin. Die Freude teile ich mit den Jungs und mit euch. Es ist ja wichtig Freude zu teilen, denn nur so wird es mehr.
Ich hätte noch Platz für ein paar Module. Vielleicht baue ich ja doch mal noch eine etwas größere Anlage. Wenn ich dann auch mal eine Stromkarre habe, könnte das ganz interessant sein. Da mein Auto ja eh viel rumsteht, werde ich dann nur noch auf Langstrecken Fremdstrom kaufen müssen. Und dann … oooh … in 2,5 Jahren … vielleicht kommt dann noch ein Auto dazu? Oder vielleicht eines einer weiteren Mitbewohnerin? Achja … man wird ja noch träumen dürfen.
Ich gehe heute ohne Geld in den Einkaufsladen 😀. Nun, es ist nix Schlimmes passiert. Ich habe es noch vor der Kasse bemerkt und hatte es im Auto liegen lassen. Die Sachsen haben alle Milch und alle Bananen leer gekauft … – Aaaaah – das ist ein blöder Witz von früher. In der DDR gab es manchmal Knappheit von irgendwas. Und dann musste natürlich auch ein Schuldiger gefunden werden. Ist also genau so wie heute.