Woche 11 – wie kommen wir ohne Mundschutz in die Schule …

Die halbe Welt hält nach wie vor die Luft an. Nach und nach werden zwar diverse „Lockerungen“ der Coronabeschränkungen bekannt gegeben. Es ist mittlerweile so weit, dass keiner mehr durchblickt, wer sich wann und wo mit welchem Mindestabstand und welchen Schutzmaßnahmen treffen darf und wer wohin reisen darf und wann welche neuen Regeln gelten. Die Verschwörungstheoretiker haben Hochkonjunktur. Und auch die Radiosendungen strotzen von Expertenbeiträgen. So ist am Montag in NDR Kultur Frau Allmeninger, Honorarprofessorin für Soziologie der Freien Universität Berlin am Start. Ihr Vortrag segelt unter der Flagge „Gleichberechtigung: Neue Ungleichheiten wegen Corona“. Das weitere Motto: „Frauen seien während der Krise auf mehreren Ebenen benachteiligt.“ Eine Expertin.

Die Kinder gehen zu den Filmspatzen. Sie bieten dort im Außengelände ein Treffen an. Die Kinder dürfen eigenes Equipment mitbringen. Dieses Bild gefällt mir ganz besonders gut …

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(c) by Samson

Am Dienstag erreicht uns eine Lieferung der neuesten Gadgets aus China. Die Gadgets kommen aus China. Die Lieferung nicht. Ja, glaubt es oder glaubt es nicht … ich habe einen Föhn gekauft. Wozu das denn? So werdet ihr Fragen. Antwort; Die Ferienwohnung bekommt einen Föhn. Die Investition ist überschaubar, der Nutzen für die Feriengäste eventuell enorm. Vielleicht wurde der Föhn zuhause vergessen, vielleicht geht er kaputt.

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Die Ferienwohnung bekommt außerdem einen neuen Toaster. Der alte steht seit ein paar Monaten bei uns. Und was ist das immer für eine Rumeierei, bis man das passende Produkt gefunden hat. ich bin erstmal froh, dass es Internet gibt und dass man im Internet shoppen kann. Herkömmliche Läden sind für mich ein Horror. Da stehen zwar irgendwelche Teile herum, man bekommt aber zu dem entsprechenden Teil quasi keinerlei Information. Es gibt quasi keine Vergleichsmöglichkeit. Es sind dann Blindkäufe auf Verdacht. Manchmal hat man Glück, manchmal weniger. Zugegeben – auch eine Internetrecherche ist nervig. Genau wegen dem umgekehrten Effekt. 100.001 Informationen zu allem. Und dann finde mal raus, welche Information halbwegs neutral abgegeben wurde. Auch so wird ein Toasterkauf, ein Föhnkauf und der Kauf einer neuen Küchenwaage zu einer mehrstündigen Aktion.

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Unsere tolle Waage ist nun seit etwa zehn Jahren im Einsatz. Seit einiger Zeit spinnt der Schalter, mit dem man das Gerät einschalten kann. Hm. Jetzt könnte ich in die Werkstatt gehen, das Ding auseinander nehmen, versuchen ob ich den Fehler finde und hätte danach vermutlich eine kaputtreparierte Waage. Ich entscheide mich für ein Neugerät. Vom gleichen Hersteller. Es wiegt immerhin grammgenau bis 20 Kilo. Was will man mehr.

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Mittwoch ist dann für alle ein aufregender Tag. Die Kinder wollen die Schule mundschutzfrei erreichen. Das geht am besten mit dem Fahrrad. Wir machen am Tag zuvor noch eine Probefahrt mit aufgeschnalltem Ranzen. Am Mittwochmorgen geht es dann zur gewohnten Zeit los. Zurück kommen sie dann eine Stunde bevor der Bus nach Tressow gefahren wäre. In der folgenden Woche wollen sie auch nochmal mit dem Fahrrad fahren, dann aber wieder mit dem Bus.

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Zur Feier des Tages gibt es Blätterteigschnecken.

Am Donnerstag war sicher auch wieder einiges los. Ich habe es vergessen. Ich bereite mal die Feriewohnung vor. Der neue Gleiter für die Duschstange ist da. Der wird also gewec… – schön wäre es gewesen. Die Halterung der Duschstange ist unten durchgebrochen und hält gerade noch so zufällig. Also wird wieder einmal provisorisch repariert. An der Wand außerhalb der Dusche im Flur und in der Küche sind Ausblühungen. Hm. Ich fege sie ab und kehre sie zusammen. Keine Ahnung woher die kommen.

Gerade rechtzeitig trifft ein weiteres nützliches Gadget ein. Ihr merkt, es ist wieder einmal Investitionszeit. Ein Bandschleifer soll das Werkzeugarsenal erweitern. Damit schleife ich dann erstmal den Gästetisch ab. Funktioniert.

Am Freitag kommen Feriengäste – Hurra – die Saison ist eröffnet. Sie bringen ihre Fahrräder und Geschenke auf ihrer Heimat mit.

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Ooooooh!!!! Danke!!!

Am Samstag gehe ich wieder in den Wald. Eigentlich wollte ich zwei Stämme aufsägen. Einen als Kanthölzer, einen als dünne Bretter. Es wurde dann nur ein Stamm und drei Schwarten. Die Kanthölzer waren dann doch aufwändiger als gedacht.

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Zunächst muss ich im rechten Winkel besäumen. Das Bild Nr. 1 zeige ich euch nicht ganz ohne Stolz, denn der rechte Winkel ist perfekt gelungen.

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Auch die Schwarte Nr. 3 ist ab und der Stamm gedreht. Er ist nicht mehr ganz so schwer.

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Hier ist auch die Schwarte Nr. 4 schon ab. Ich habe also einen dicken Balken. Die nächsten zwei Schnitte säge ich nicht ganz durch.

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Hier ein Blick auf meinen wunderschönen Arbeitsplatz.

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Hier liegen jetzt neun Kanthölzer à zwei Meter Länge auf dem Anhänger. Das gibt immerhin Tischbeine für vier Tische, sollte also erstmal reichen. Zehn mal zehn Kanthölzer werden zu 18 Euro pro Meter gehandelt.

Ich säbel dann noch ein bisschen an Stamm Nr. 2 herum. Aber irgendwann ist dann auch die Luft raus. Stamm Nr. 2 muss dann auf nächste Woche warten. Da stehen dann nochmal dünne Bretter auf dem Programm.

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