Ihr habt es gelesen: eine Stunde bevor ich ins Krankenhaus los musste, habe ich eine Schneckeninvasion bemerkt. Ja … das ist doch wieder einmal typisch. Es passieren solche Dinge immer, wenn es am wenigsten passt. Eine Notreparatur hat nicht funktioniert. Alu lötet nicht. Es gibt aber eine weitere Erkenntnis, die eigentlich alt ist. Das Gehirn funktioniert unter Stress einfach nicht so besonders gut. Heute war ich zurück. Die Tomaten in den Töpfen zeigten deutlich Wassermangel. Dieser Mangel musste erst einmal beseitigt werden. Das war nicht so schwer. Nur … was mache ich denn nun mit dem kaputten Schneckenzaun? Ein Zaun, der ein Loch hat ist ungefähr so wirkungsvoll wie gar kein Zaun, also sinnlos. Dieser Schneckenzaun war doch mein ganzer Gärtnerstolz und nun … kaputt. Zunächst bestellte ich 50 Meter verzinktes Lochband. Das wird der neue Schneckenzaun. Aber bis das da ist und angebaut wird, will ich ja auch nicht alle paar Stunden Schnecken absammeln. Ich habe ja noch andere Hobbies. Es zeigt sich dann, dass das Hirn in Ruhe zu besseren Lösungen kommt. Ich versuche einen neuen Reparaturtrick. Über die defekte Stelle wird eine weitere Spur Schneckenzaunband geklebt. Damit dieser Strom bekommt, werden einfach zwei Schrauben an beiden Enden durch beide Bänder und bis ins Holz rein geschraubt. Ich muss euch das im Bild zeigen …

So sieht’s aus. Und es funktioniert. Die Reparatur hat etwa 10 Minuten gedauert. Diese Zeit hätte ich auch am Dienstag noch gehabt. Nur: da war das Hirn unter Strom und hat nicht gut funktioniert. Jetzt hoffe ich, dass ein paar Tage Ruhe ist mit Schnecken.
Ich habe so ein bisschen Glück. Die Endivienblätter sind zu kräftig, zu dick. Die fressen sie nicht oder können sie nicht fressen. Sie bleiben lästig.
Bleibt dran für weitere Gartenhacks.