Es ist und bleibt ein Experiment. Mit ungewissem Ausgang. Immerhin …
Gestern war Erdbeerernte. Es wurde geerntet, was die Ameisen ĂŒbrig gelassen haben.

Die Erdbeeren wurden als Verzierung zu Apfelkuchen mit Schlagsahne serviert und machten so optisch und geschmacklich eine gute Figur đ.
Ich recherchiere zu Erdbeeren und Ameisen und bekomme folgende Rechercheergebnisse: einmal mehr muss ich feststellen, dass das Internet ziemlich kaputt ist. ZunĂ€chst mal stoĂe ich auf jede Menge Bullshitinformationen. Backpulver ist das mega Allheilmittel gegen Ameisen. Das ist genauso Quatsch wie Maismehl. Irgendwie scheint da eine super Motivation in den Menschen drinne zu sein Quatsch zu verbreiten. Immerhin Brennnesseljauche soll helfen. Davon habe ich genug. Ich werde es ausprobieren. Angeblich fressen Ameisen keine Erdbeeren. Auch das steht im kaputten Internet.
Dem Lauch scheint die Pflanzung bekommen zu sein. Ich zeige hier nur mal eine Musterpflanze …

Sieht noch etwas spirrelig aus. FĂŒr mich nicht ganz nachvollziehbar, wie da mal noch eine krĂ€ftige Lauchstange draus werden soll. Aber das ist eben auch die Faszination Garten. Auch bei den lĂ€ppischen Tomatenpflanzen konnte ich mir nicht vorstellen, dass da mal echte Pflanzen draus werden wollen.

Ich wurde eines Besseren belehrt und habe nun zwölf krĂ€ftige Tomatenpflanzen. Die Pflanzen in den Pötten entwickeln sich besser als die Pflanzen im Garten. Doch auch die Pflanzen im Garten sehen gut aus. Ich dĂŒnge mit zwei Kannen Brennnesseljauche – ohne Handschuhe zu benutzen đ. BlĂŒten haben sie noch keine.
Weiterhin pflanze ich die Endivie ins Freiland. Siebzehn schöne Pflanzen habe ich aus zwanzig Samen erhalten. Ich Pflanze zwischen die Erdbeeren. Da ist noch Platz.

Auch bei den Kohlrabi Pflanzen kann ich mir nicht vorstellen, wie da mal noch so eine Knolle dran wachsen soll. Vielleicht klappt es ja auch nicht. Mir wird klar, dass meine Anzucht nicht so optimal ist. Ich verwende keine echte Anzuchterde. Und meine Anzucht steht immer zu warm. Deswegen wachsen die Pflanzen auch zu schnell und werden nicht so schön krĂ€ftig. Die Tomaten haben das dann ganz gut kompensiert. Ob das bei den Kohlrabis und der Endivie auch klappt? Wir werden es ja sehen. Garten – ein Experiment. Und es fĂ€llt mir auf, dass auch Menschen ganz unterschiedlich sind. Einige sind wie Unkraut. Da muss man sich nicht groĂartig drum kĂŒmmern. Sie wachsen wie Giersch. Andere Menschen sind wie Kulturpflanzen. Sie brauchen Schutz und Pflege und eine besondere Behandlung. Man muss schon die Checkung haben, wenn man es mit sehr anspruchsvollen Pflanzen oder Menschen aufnehmen will.
SchmalblĂ€ttrige Lupine wird auf eine FreiflĂ€che ausgesĂ€t. Expertentipp: sĂ€t lieber in Furchen. Ich habe im Breitwurf gesĂ€t und dann versucht die Samen einzurechen oder einzuharken. Das mag auf dem Feld mit einer Egge funktionieren. Ich fand das dann doch etwas mĂŒhsam. Mal sehen, was daraus wird. Die Keimdauer soll 7 – 14 Tage dauern. Ich habe die Samen nicht vorbehandelt. Jetzt muss ich die FlĂ€che immerhin feucht halten.
Radieschen sollte ich nachsÀen. Grukensamen habe ich geschenkt bekommen. Ich sollte noch Gurken sÀen. Und Schnittlauch wollte ich auch noch sÀen.
Der innere Bereich ist nach wie vor schneckenfrei, obwohl es gestern krÀftig geregnet hat.
Ich höre diesen Podcast von Verena König auf YT.