Zeit am See

So nach zwei Wochen gibt es doch einiges zu berichten. Eigentlich sollte ich öfters schreiben, denn so verliert jedes Ereignis doch etwas an Bedeutung, wenn es mit anderen Ereignissen zusammen vermischt wird. Der Titel des Eintrages beschreibt das Hauptereignis. – Zeit am See.

Alles hängt auch irgendwie zusammen. Zunächst einmal gibt es vom Schloss Bothmer Neuigkeiten zu berichten. Dort wurde ein temporärer neuer Objektverwalter eingestellt, besser gesagt eine Objektverwalterin. Es ist eine 100% Stelle. Die genaue Berufsbezeichnung heißt Castellan. Die Castellanin hat ihren Wohnsitz in einem ehemaligen Gutshaus in Tressow. Somit habe ich auch einen neuen Job bekommen. Wir freuen uns alle über diese neue Entwicklung. Inwieweit sich diese Veränderung bewährt, wird uns die Zeit zeigen.

Die Zeit. „Es gibt gar keine Zeit“ – behaupten die einen. Ob eine digitale Fotografie der Zeit vielleicht diese These wiederlegt? Die Briefträgerin bringt uns nun jede Woche eine dicke Zeitung. – Ein Geschenk eines Feriengastes. Was soll man da noch sagen? Auf jeden Fall ein ganz dickes Dankeschön. So wird jeder Tag noch ein bisschen Urlaubsgeschmack haben: Zeit am See.

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Da ich nun jeden Werktag die Strecke abfahre, gibt es auch hin und wieder ein neues Bild. Die große Wiese am See ist gesäumt von einem Wildwuchsstreifen. Dort wird nicht gemäht. Es wachsen dort Brennnesseln, Disteln, etwas hohes Gras und andere Sachen. Zur Straße ist dieser Streifen begrenzt von einem alten Zaun. Die Pfähle bestehen aus alten Eichenbalken – so wurden früher Zäune gebaut – quasi für die Ewigkeit.

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Der Hochsommer ist vorbei. Morgens ist es so kühl, dass wir die Jacken anziehen. Es bilden sich Tautropfen an Gräsern und in Spinnennetzen.

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Da unsere Postkarten langsam wieder zu Ende gehen, bin ich auf der Suche nach einem neuen Postkartenmotiv. Auch deswegen immer mal wieder ein Bild vom immer gleichen See.

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Das Getreide und der Raps sind fast fertig geerntet. Teilweise wird hier mit den größten Maschinen in unwegsamem Gelände geerntet. Hier ein Lexion 780 TT. Unter guten Bedingungen erntet so ein Mähdrescher über 80 Tonnen Getreide pro Stunde.

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Vorgestern gab es einen Defekt in der unteren Ferienwohnung. Der Einhandmischer in der Dusche ließ sich nicht mehr abstellen. Da unser Notsanitärspezialist in Südfrankreich war, durfte ich mal selber dran, Ersatzteil kurz vor Ladenschluss organisieren und einbauen. Ich habe mich dann für einen schicken Thermostaten entschieden. 5 Jahre Garantie. Man vergisst so Sachen ja – deswegen hier diese Randnotiz.

Diese Bilder vom Kunsthandwerkertreffen in Roggenstorf waren auch noch auf dem Film:

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Update:
In einer früheren Version dieses Beitrags war eine falsche Berufsbezeichnung für die Stelle im Schloss Bothmer verwendet worden. Hausmeister, bzw. Hausmeisterin war falsch, es heißt korrekt Objektverwalter bzw. Objektverwalterin. Vielen Dank für den Hinweis.

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