2 Wochen später …

Huii – schon so lange nicht mehr geschrieben … – also – das muss wohl der Sommer sein. Pünktlich zum Ferienstart in Mecklenburg-Vorpommern erleben wir die ersten Sommertage mit Temperaturen über 20°C. Möglicherweise komme ich deswegen nicht mehr so recht dazu die Ereignisse zu dokumentieren. Apropos dokumentieren. Hier muss ich nun doch einmal den Zustand unserer Fenster und Gesimse dokumentieren. Ich muss es jeden Tag ansehen, doch wirkliche Abhilfe ist noch fern. Der Lack der Fenster hat sich durch die Witterung teilweise vollständig „aufgelöst“. Zunächst sind es ganz kleine Haarrisse, die durch die Sonne und Holztätigkeit entstehen, dann kommt Regen, Wasser und Frost. Und so geht es fort. Es hilft nun einzig, den ganzen Pfusch bis aufs Holz runter zu schleifen und dann eine ordentliche Grundierung zu machen und mindestens zwei Schichten Lack aufzubringen. Darüber werde ich dann auch noch weiter berichten …

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Den Gartentisch habe ich euch auch noch nicht fertig gezeigt. Der Grund hierfür ist, dass er noch gar nicht so lang im Einsatz ist. Eingeweiht wurde er erst am vergangenen Wochenende, als wir Besuch aus Schwerin hatten.

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Wer übrigens die Anschaffung eines Gartentisches plant und wem ein Tisch aus Lärchenholz gefallen würde, darf sich gerne mal melden. Ich schreibe jetzt mit Fleiß nicht, dass ich so einen Tisch gegen eine entsprechende Kostenerstattung bauen würde, da ich sonst ruckzuck irgendwelche Gewerbefuzzis und Berufsgenossenschaftsfuzzis und sonstwas auf dem Hals hätte, die eine Staubabsaugung, einen Meisterbrief und eine Gewerbeanmeldung und was weiß ich was fordern würden. Ich sag mal … wir würden unseren Tisch auch gebraucht verkaufen – oder so ähnlich.

Ich habe ein neues Fotomotiv entdeckt – ganz in unserer Nähe. Ich bin schonmal auf Motivsuche für den Kalender 2017. Vom Kalender 2016 darf ich noch nicht berichten, denn die Pressekonferenz findet erst am Donnerstag statt.

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Aus welchem Anlass auch immer … waren wir vorletzte Woche in Drispeth und in Wiligrad. Zwei wunderschöne Orte, die wir unseren Feriengästen sehr empfehlen können. Hier der Blick auf den Schweriner See vom Ufer bei Wiligrad. Am Ufer entlang führt ein schöner Wanderweg. Auch der Radweg von Schwerin nach Wismar führt am Schweriner See entlang und durch Wiligrad. Der Weg in die andere Richtung übrigens auch.

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Der Marstall.

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Seit 1991 ist Schloss Wiligrad der Sitz des Landesamt für Kultur- und Denkmalpflege des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Dementsprechend schick ist auch der Zustand der ganzen Anlage.

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Die Heizung … genau. Die Heizung. Ist in Betrieb, besser gesagt nur ein Teil der Heizung. Die Ölheizung ist abgeschaltet, die Solaranlage liefert ausreichend Heißwasser. Ansonsten erspare ich euch die Geschichte über die Heizung. Sie entspricht vielleicht dem Mecklenburger Standard. „Die Ölkosten müssen eben bezahlt werden. Wenn meine Frau sagt es ist zu kalt, dann drehe ich die Heizung auf.“ – so ähnlich äußerte sich der Techniker der Firma Wolf auf die Frage, ob in den Einstellungen noch Potential zur Optimierung und Energieeinsparung liegen. Zu gut deutsch: der Typ hat schlicht seinen Job verfehlt. Gelernt habe ich, dass so eine Heizung einen Haufen Experten benötigt: da ist zunächst der Schornsteinfeger, der sagt, ob überhaupt eine neue Heizung dort hingebaut werden darf. Dann braucht es einen Experten – möglichst mit schickem schwarzlackiertem oder weißlackiertem Geländewagen mit Lederausstattung, der das Ding verkauft. Es gibt auch Experten, die mit rostigen Autos umherfahren, die konnten aber nicht überzeugen, dass sie das Projekt auch wirklich umsetzen können. Leider. Dann braucht es die Experten des Großhändlers, die die Anlage planen und die benötigten Teile und Preise schön zusammenstellen. Dann braucht es die Experten, die die sanitäre Installation vollführen und es braucht die Experten, die die elektrische Installation vollführen. Dann braucht es wiederum einen Experten, der einen Teil der fehlerhaften Installation findet und korrigieren lässt und die Anlage mehr oder weniger gekonnt in Betrieb nimmt. Als letzten Experten braucht es den Schornsteinfeger, der sagt, dass alles gut gemacht wurde und so auch betrieben werden darf. Der eine Experte weiß vom Fachbereich des anderen Experten möglichst wenig, interessiert sich auch nicht sonderlich dafür und redet auch nur das notwendigste mit ihm. Bei der Umsetzung unseres Heizungsprojektes hat mir ein Experte gefehlt: der über alles den Überblick bewahrt und im rechten Moment eingreift, die ganze Anlage kapiert, Fehler erkennt und beseitigen lässt und letztenendes auch für den Pfusch geradesteht. Alle Experten sind liebe Leute und machen ihren Job nicht einmal schlecht. So eine Heizungsanlage ist aber ein komplexes Ding, da ist es blöd, wenn der Elektriker irgendwie einen schlechten Tag hat und alles falschrum anklemmt – nur so als Beispiel.

Ich betätige mich hin und wieder auch als Experte. Zum Beispiel als Experte für den Bau von Fliegengittern. Die sind notwendig, wenn man direkt an einem See wohnt. Oder besser gesagt sinnvoll. Aber wie macht man Fliegengitter an nach außen öffnende Fenster? Genau – dafür braucht man dann einen Experten. Da alle Fenster in unserem Haus die gleichen Maße haben, muss ich auch nur einmal messen. Daraufhin bastle ich sechs Fliegengitter. Ein Teil wird gleich mal im Obergeschoss montiert. Als es wärmer wurde, wollte ich ein Fliegengitter im Erdgeschoss dran montieren. Aber – ooohweeh …: zu kurz. Nein, wir haben zwei verschiedene Fenstermaße. Die Fenster im EG sind um etwa 10 cm höher. Experten eben … Nun haben wir wenigstens genug Fliegengitter fürs OG, die fürs EG müssen noch gemacht werden. Wer die Anschaffung von Fliegengittern für nach außen öffnende Fenster plant … (Text von oben).

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