Das Buch ist das, das Buch ist da …

2 Apr.

Ich gehe gerade aus der Haustür. Ich habe Taxidienst. Es ist schönes Wetter. Ich gehe ein paar Minuten früher. Da fällt mir ein großer Umschlag auf, der im Briefkasten steckt. Ich nehme ihn mit. Ich habe keine Ahnung, was drin ist. Dann fahre ich nach Barnekow zur Bushaltestelle. Ich bin ein paar Minuten zu früh – ach, das schrieb ich ja schon. Also nehme ich den Umschlag und schaue was drin ist …

Mein Herz hüpft vor Freude. Es ist „Das Buch“. Und da muss ich ein paar Worte dazu schreiben. Zwei Tage vor meinem 60. Geburtstag hatte ich die Gelegenheit Stefan Ruppaner die Hand zu schütteln. Auf dem Schulhof der Alemannenschule. Ich hatte nur kurz Gelegenheit mit ihm zu sprechen. Verständlicherweise hat der bekannteste Schulleiter Deutschlands nicht so viel Zeit. Umso dankbarer bin ich heute, dass es diesen Moment in meinem früheren Leben, also vor der letzten unverhofften Wendung, gegeben hat. Stefan Ruppaner sprach davon, dass er ja dann im kommenden Jahr in den Ruhestand gehen wird. Ich fragte ihn, ob er plane etwas von seinen Erfahrungen in Buchform zu veröffentlichen. Da wurde er kurz betroffen-nachdenklich. Und sagte dann, dass er das nicht tun werde. Er würde dann konfrontiert mit schlechten Erinnerungen, von beinahe-Rauswürfen und anderen unerfreulichen Begebenheiten. Schade, dachte ich. Der Erfahrungsschatz dieses Menschen müsste doch irgendwie einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Und nun halte ich dieses Buch in Händen. Und man könnte es als verrückt bezeichnen. Obwohl es erst im Februar 2025 veröffentlicht wurde, halte ich die 3. Auflage in der Hand.

Jetzt werde ich mal ein wenig darin lesen.

Jeder sollte dieses Buch lesen. Wirklich. Jeder! Es ist eines dieser „Das Buch“-Bücher, die man kennen muss.

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