Wir knicken 2020. Und beginnen ein 1A 2021

Ein neues Teil – hatte ich euch versprochen. Und dann doch umdisponiert. Mir ist klar geworden, dass ich so viel wie möglich innerhalb der Form fertig machen muss. Zum einen gibt das den Bordwänden bei der Verleimung etwas mehr Stabilität. Zum anderen muss ich es nachher nicht einpassen.

Also mal flux in den Plan geschaut. Aubacke … die Verstärkungen für den Bugspant und den Spiegel sollen 16 mm +/- 2 mm sein. Wer hat sich denn sowas ausgedacht? Ich hätte 12 mm Holz. Da würden dann 2 mm fehlen. Also muss ich eben aufdoppeln.

Auf dem Bild seht ihr die Einzelteile vor der Verleimung. Ganz vorne die Abstandsteile für den Schwertkasten. Der Schwertkasten heißt im Plan übrigens Daggerboard Case. Der Daggerboard Case soll innen vorne und hinten rund ausgeführt werden. Wer hat sich denn sowas ausgedacht? Der Schwertkasten ist mit 17 mm +/- 1 mm angegeben. Also nehme ich 3 x 6 mm. Muss auch verleimt werden. Das innere Teil wird etwas kürzer, die äußeren Teile werden abgeschrägt. Das gibt dann eine quasi Rundung. Ich rühre zu wenig Harz an. So bleiben die Teile für den Schwertkasten erstmal unverleimt.

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So sieht das Bauwerk zum Jahresende aus:

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Silvester fällt eher beschaulich aus. Die Kinder fahren mit den Fahrrädern ins neue Jahr. Es gibt Crepes. Wir machen eine YT-Challenge daraus (können wir hier leider nicht zeigen). Wir verbringen den Abend mit Zinngießen und gemütlich wartend. Die Nachbarn haben irgendwoher Feuerwerk organisiert, der offizielle Verkauf ist bundesweit verboten.

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Wir knicken dann mal eben 2020 – das fällt uns auch nicht so schwer.

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Die lustige Idee stammt von Alex. Der ist berühmt und bekannt dafür die Sachen ohne viel Schnickschnack und Trara auf den Punkt zu bringen. Sehr passend! Wie und wann bist Du nur auf diese Idee gekommen?

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Bodo wünscht allen Bloglesern und allen nicht Bloglesern ein sehr gutes Jahr 2021! Heute sitzt er auf dem Ofen. Draußen ist es so etwa 2°C warm – oder kalt, wie man’s nimmt.

Roland hat sehr feine Petits Fours geschickt! Super. So fängt das Jahr ja gut an.

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Am Bootsbau geht es entsprechend langsam voran. Hier sind die verklebten Teile schonmal grob verputzt (verschliffen). Und müssen nur noch angeleimt werden.

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Das wird auch wieder eine längerwierige Aktion. Traditionell rühre ich eher sparsam Harz an. Dann muss ich nicht so viel wegwerfen. Ist ökologisch und ökonomisch sinnvoll. Das hat bislang auch ganz gut funktioniert. Heute ist es allerdings tatsächlich knapp. Nachmischen würde wohl gehen. Aber sinnvollerweise nur in ganzen Pumpenstößen (ich mische mit Dosierpumpen). Also versuche ich es mit knapper Harzmenge. Dafür muss ich die Teile allerdings besser zusammenpressen. Es kommen alle Schraubzwingen zum Einsatz.

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Ich hoffe es hebt! – Wenn ihr ein Boot bauen wollt, empfehle ich euch mit mindestens zwanzig Zwingen in unterschiedlichen Größen zu beginnen.

Der Kalender wird gewechselt. Da die letzte Woche kürzer ist, aber einen sehr beeindruckenden Menschen und Musiker zeigt, bekommt das Kalenderblatt hier noch einen Sonderplatz.

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Lest seine Biographie (Tipp). Ich habe sie vor über vierzig Jahren zum erstenmal gelesen und fand sie schon damals sehr gut.

Das Klavier wird noch repariert. Das hohe F klappert. Ein Filz ist abgegangen und wird neu angeleimt.

Jetzt gibt es, passend zum 1. Januar noch einen Namenstipp: SY Bodo – war mein Vorschlag. Bodo war bekanntlich Samsons erstes Plüschtier. Bodo hat also auch schon viel mitgemacht, war schon ein paarmal in der Waschmaschine und beeindruckt uns damit, dass er alle Situationen, die das Leben so mit sich bringt, vollkommen unbekümmert hinnimmt. Das sind gute Voraussetzungen für ein Segelboot. Die Kinder empfehlen jedoch SJ Bodo. Da YT grade hoch im Kurs steht, wäre SJ Bodo YT auch noch eine Option.

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