Schulwoche 6 – nochmal segeln

Dienstag gehe ich kurzfristig segeln. Das Wetter war toll. Wir waren nur zu dritt. Es war eine Einweisung für einen neuen Skipper. Das Wasser war flach. Trotz GPS Karte und quasi bekannter Route hat das Echolot ganz furchtbar gepiept. Der Wasserstand war niedrig. Und – wie ich dann später auch noch erfahren habe – spielt der Bewuchs am Meeresgrund eine nicht unerhebliche Rolle. Von der Vereinsführung erfahre ich, dass die Dyasse zu wenig bewegt werden. Das ist eigentlich sehr sehr schade. Wie muss man sich jetzt so einen Tripp mit der wow vorstellen? Man verabredet sich per Onlinekalender, ist halbwegs pünktlich im Hafen, macht das Schiff seeklar und dann geht es los. Zunächst per Motor durch den alten Hafen, viele seensüchtige Blicke verfolgen einen dabei. Bald setzen wir Segel setzen und segeln einmal rund um den Walfisch. Der Walfisch ist nicht echt. Es ist eine Insel. Die heißt so. Dann geht es wieder zurück. Kurz vor dem Hafen Segel runter und alles wieder verräumen. Superschön und so wenig aufwendig. Also – ich muss mir das nochmal aufschreiben – nur für mich zum merken … vor der Haustür haben wir ein superschönes Segelrevier. Es ist geschützt. Es gibt meistens schönen Wind. Im Hafen liegen Segelboote. Da kann ich mir einfach eins davon nehmen und lossegeln … sollte an öfters mal machen.

Die erste Impfstoffstudie wird abgebrochen – geimpfte Personen sind an Covid-19 erkrankt. Die Infektionszahlen liegen in Deutschland bei 1.200 neu registrierten Fällen pro Tag. Ob dies an mehr Tests oder an tatsächlich steigenden Zahlen liegt, darüber streiten die Experten. Offenbar erkranken aber deutlich mehr jüngere Menschen als noch im März und im April. Dadurch, dass mehr jüngere Menschen erkranken, ist die Sterblichkeitsrate weiterhin niedrig.

Ein namhafter Professor wirbt für einen Strategiewechsel. Nicht mehr die Infektionszahlen sollen als Indikator für die Gefahr dienen. „… Gesellschaftlich betrachtet sind Infektionen mit keinen Symptomen nicht zwangsweise schlimm. …“ – so der Experte. Andere Experten sehen in den Mund-Nasenschutzen einen Weg zur Immunisierung. „„Mund-Nasen-Schutz in mehrfacher Hinsicht gut“ Ärzte vermuten Covid-19-Immunisierung durch Maskenpflicht“ – titelt beispielsweise der Tagesspiegel und verweist auf eine Arbeit der Virologin Monica Gandhi und des Epidemiologen George Rutherford. Eine These, die durch das Frettchenexperiment gestützt wird. Wenn der Mensch nur eine geringe Anzahl von Viren aufnimmt, so ist die Erkrankung möglicherweise weniger stark. Eine gewisse Gewöhnung tritt dennoch ein. Es dürfte genügend Interessenten geben, die diese These stürzen wollen – schließlich wäre der Milliardenmarkt der Impfmittelforschung, Impfmittelproduktion und Verkauf damit hinfällig. Ich sinniere mal weiter – es könnte ein Immunisierungsapparat erfunden werden, mit dem man ganz gezielt und kontrolliert eine bestimmte Anzahl an Viren aufnehmen könnte.

Der Ölpreis ist auf einem 16-Jahres-Tief. Nein, wir tanken nicht.

Die Musikschule Wismar lässt sich die Quittung für ein zurückgegebenes Leihinstrument unterschrieben zurückgeben. Man muss nicht alles verstehen und wenn sie mit dem Papier glücklich werden, dann freut es mich ja auch.

Aus der vierten Klasse gehen drei Kinder in den Philosophieunterricht. Der Religionsunterricht wird von vielen Kindern besucht, weil dort Osterbrötchen gebacken werden, die Kinder von der Lehrerin zum Eis essen ausgeführt und eingeladen werden und andere Annehmlichkeiten veranstaltet werden.

Revolution am Haus. Hier zeige ich erstmal vorher- und nachher Bilder.

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Der Plan ist, dass im Frühjahr mit einem Minibagger die Wurzeln entfernt werden und die Fläche dann genutzt werden kann. Zum Beispiel um ein Staudenbeet anzulegen … Zunächst ist die freie Sicht auf das Haus schon ein Gewinn. Auch der Marder hat verloren. Der hat uns tatsächlich in der Nacht auf Samstag nochmal besucht. Ein Abschiedsbesuch sozusagen.

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