{"id":5178,"date":"2026-08-30T20:58:05","date_gmt":"2026-08-30T18:58:05","guid":{"rendered":"http:\/\/tressowblog.dtp-net.de\/?p=5178"},"modified":"2026-08-31T09:32:17","modified_gmt":"2026-08-31T07:32:17","slug":"heute","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/tressowblog.dtp-net.de\/?p=5178","title":{"rendered":"Heute"},"content":{"rendered":"\n<p>Besser gesagt gestern schenkt der Imker mir drei Gl\u00e4ser seines besten Honigs.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"http:\/\/tressowblog.dtp-net.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/20260830_095656.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"577\" src=\"http:\/\/tressowblog.dtp-net.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/20260830_095656-1024x577.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5177\" srcset=\"http:\/\/tressowblog.dtp-net.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/20260830_095656-1024x577.jpg 1024w, http:\/\/tressowblog.dtp-net.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/20260830_095656-300x169.jpg 300w, http:\/\/tressowblog.dtp-net.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/20260830_095656-768x432.jpg 768w, http:\/\/tressowblog.dtp-net.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/20260830_095656-1536x865.jpg 1536w, http:\/\/tressowblog.dtp-net.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/20260830_095656-940x529.jpg 940w, http:\/\/tressowblog.dtp-net.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/20260830_095656.jpg 1849w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>Marktwert: ungef\u00e4hr 24 Euro.<\/p>\n\n\n\n<p>Warum schreibe ich euch das? In 12 Jahren oder in 13 Jahren werde ich m\u00f6glicherweise sagen: damals, als ich in Tressow gewohnt habe, da hat der Imker mir Honig geschenkt. Er hat mir mehr Honig geschenkt, als wir essen k\u00f6nnen. Und nein, ich werde auch weiterhin keinen Honig in den Kuchenteig sch\u00fctten, nur weil wir so viel Honig haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Manchmal habe ich den Eindruck, dass in meinem Leben doch mehr schief l\u00e4uft als in einem Leben schief laufen sollte. Nein, ich habe mir das nicht ausgesucht. Ich habe mir ausgesucht als Familie nach Tressow zu ziehen und ein neues Leben aufzubauen und nicht nach kurzer Zeit sozial isoliert, gef\u00fchlt allein verantwortlich und alleinerziehend zu sein und dann tats\u00e4chlich alleinerziehend zu sein, an einem Ort, zu dem ich schon von Anfang an gesagt habe: das wird eine Herausforderung. Ich h\u00e4tte mich selbst ernst nehmen sollen. Aber entschieden ist entschieden und dann hei\u00dft es Verantwortung tragen und nicht einfach davon zu laufen &#8230; Wenn mir dann der Imker drei Gl\u00e4ser Honig schenkt, dann wird mir dadurch doch klar: ich mache nicht alles ganz falsch. Ich w\u00fcsste nicht, dass er sonst jemandem drei Gl\u00e4ser Honig schenken w\u00fcrde. Das tut schon auch mal gut und ich darf mir das auch klar machen.<\/p>\n\n\n\n<p>Apropos schief laufen &#8230; es gibt neue Indizien daf\u00fcr, dass sich so ein schief laufen noch deutlicher auf die Kinder \u00fcbertr\u00e4gt, als viele das wahr haben wollen. Ich schreibe mir das als Notiz als Heilpraktiker f\u00fcr Psychotherapie auf &#8211; also nicht f\u00fcr die Leserschaft. Die Indizien sind erschreckend. Vielleicht so viel dazu: Kinder sp\u00fcren die Spannungen, die zwischen den Eltern und damit in ihrem Leben bestehen. Sie sp\u00fcren das ein Leben lang. Sie sp\u00fcren das, auch wenn die Eltern so tun, als g\u00e4be es diese Spannungen nicht. Die Auswirkungen zeigen sich dann sp\u00e4ter. So mit etwa 40 Jahren. Das ist auch einfach erkl\u00e4rt. Kinder, auch kleine und kleinste Kinder haben einen sogenannten Funktionsmodus. Sie funktionieren. Zum Beispiel auch unter Misshandlung, unter physischer und psychischer Gewalt, unter emotionaler Entbehrung usw. Denn sie sehen ja keinen Ausweg. Sie kennen keinen Ausweg. Im Funktionsmodus sind bestimmte Lernprozesse behindert, gesperrt oder ausgeschlossen. Das f\u00fchrt dazu, dass sich ungesunde Gewohnheiten einschleichen und gesundende und entlastende Mechanismen nicht gelernt werden k\u00f6nnen. Somit wird der Funktionsmodus zum Normalmodus. Jeder Mensch ist auch krank machenden Einfl\u00fcssen unterworfen oder tr\u00e4gt krank machende Gewohnheiten in sich. Wenn er gelernt hat, auch einmal los zu lassen, sich Erholung und Regeneration zu g\u00f6nnen, dann k\u00f6nnen viele krank machende Einfl\u00fcsse wieder kompensiert werden. Wenn er aber nur im Funktionsmodus ist, kumulieren sich die krank machenden Einfl\u00fcsse und Gewohnheiten. Die unbewusst erlebten Spannungen werden zu Verspannungen und zu unklaren Symptomen und am Ende zu chronischen Schmerzen. Die \u00c4rzte suchen dann nach Behandlungsm\u00f6glichkeiten und Ursachen und k\u00f6nnen nicht helfen. Tragisch. Und unn\u00f6tig.<\/p>\n\n\n\n<p>Noch eins. Ich war die letzten Tage wieder im Garten und habe Spiritualit\u00e4t &#8211; also das Zeug, was nicht in einen Kulturgarten geh\u00f6rt &#8211; entfernt. Ich habe also im Garten das gemacht, was der Faulenzer auf seinem Planeten nicht gemacht hat. Die Geschichte k\u00f6nnt ihr selber nachlesen. Dabei ist mir aufgefallen, dass es ziemlich schnell geht, dass sich die Spiritualit\u00e4t, die Quatschgedanken und der Unfug mit den Kulturgedanken, mit den erw\u00fcnschten Pflanzen verfilzt. Es ist dann zum einen ganz sch\u00f6n schwierig den Quatsch von den n\u00fctzlichen Gedanken zu unterscheiden. Und dann ist es noch schwieriger den Quatsch aus den n\u00fctzlichen Gedanken zu entfernen. Es bleibt nicht aus, dass etwas Restquatsch in den n\u00fctzlichen Gedanken bleibt und es bleibt auch nicht aus, dass man beim Entfernen der Quatschideen auch etwas von den n\u00fctzlichen Ideen mit entfernt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Besser gesagt gestern schenkt der Imker mir drei Gl\u00e4ser seines besten Honigs. Marktwert: ungef\u00e4hr 24 Euro. Warum schreibe ich euch das? 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