{"id":4244,"date":"2025-03-16T13:45:54","date_gmt":"2025-03-16T11:45:54","guid":{"rendered":"http:\/\/tressowblog.dtp-net.de\/?p=4244"},"modified":"2025-03-16T13:45:54","modified_gmt":"2025-03-16T11:45:54","slug":"tag-302","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/tressowblog.dtp-net.de\/?p=4244","title":{"rendered":"Tag 302"},"content":{"rendered":"\n<p>Was das Leben gerade so sch\u00f6n macht &#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>Man muss das ja auch mal reflektieren &#8230; was ist das eigentlich, was das Leben so gl\u00fccklich macht?<\/p>\n\n\n\n<p>Nun &#8230; es ist multifaktoriell. Auch in Mecklenburg werden die Tage mal l\u00e4nger. Insbesondere im M\u00e4rz. Die Sonne scheint, obwohl es recht kalt ist. In der Nacht hatten wir Frost. Meine Ausbildung geht ihren Gang. Es ist alles interessant. N\u00e4chste Woche beginnt meine zweite Lerngruppe. Mal schauen, was sich daraus ergibt. Durch den Busstreik hat die Crew unerwartet ein paar Urlaubstage. Somit singt der Cortisolspiegel. Nein, er singt nicht &#8211; das war der freudsche Verschreiber. Er sinkt. Wenn die Crew gechillt ist, ist es auch der K\u00e4pten. Das ist wirklich so. Es ist ein Spiel auf Gegenseitigkit. Auch auf dem echten Schiff. Es ist viel Musik im Haus. Alle spielen Klavier. Eine zus\u00e4tzliche Person im Haus w\u00fcrde vor allem mehr Unruhe in das Gesamtgeschehen bringen. Gestern hatte die Crew ihren ersten W\u00e4schetag. Ich gebe meine Erkenntnisse \u00fcber Waschtechnik weiter. Obwohl erst einmal der eine den Maschinistenjob \u00fcbernommen hat, kommt der andere auch gleich dazu. Freiwillig. Das ist so ein Zauberwort. Wir m\u00fcssen uns das immer mal wieder auf der Zunge zergehen lassen. Der freie Wille. Das ist die Kraft der Kr\u00e4fte. Die Urkraft sozusagen. Und ja, sie m\u00fcssen sich da auch differenzieren: wer macht wann was. Wenn der eine die W\u00e4sche in die Waschmaschine stopft, der andere dann aber nicht ausr\u00e4umt, dann ist das bl\u00f6d. Sie m\u00fcssen sich arrangieren wer welchen Part ausf\u00fchrt. Da lasse ich auch einmal einen Disput zu, den ich von der Seitenlinie beobachte. Ich sage es euch ehrlich: es macht mich stolz, dass die Saat der vergangenen Jahre auf geht, dass sie w\u00e4chst und gedeiht. Dass meine unkonventionellen Ansichten und Methoden zu einem guten Zusammenleben f\u00fchren. Erst vor drei Tagen haben wir dar\u00fcber gesprochen, wie das ist, dass wir uns mit Vornamen ansprechen. Gestern haben wir eine Radtour gemacht. Die Crew hat abgek\u00fcrzt. Ich habe gesagt: ihr k\u00f6nnt dann ruhig weiter fahren. Was haben sie gemacht? Sie haben gewartet. Ich habe gesagt: ihr h\u00e4ttet ruhig weiter fahren k\u00f6nnen. Antwort: miteinander ist lustiger. Und ja, ich kann da was abziehen, was sie in der besonderen Situation machen, um mir das Leben leichter zu machen. Das spielt aber nicht so eine gro\u00dfe Rolle. Es gibt auch im wirklichen Leben immer wieder Situationen, in denen man abw\u00e4gt, wem man einen Gefallen tut und wem nicht. So ist das Leben. Wir haben genug Essen im Haus. Eigentlich haben wir alles was wir brauchen. Meine Bem\u00fchungen eine weitere Mitbewohnerin, vielleicht auch nur zeitweise, vielleicht auch nur besuchsweise zu gewinnen sind weiter fruchtlos. Und sie ziehen Kr\u00e4fte aus mir raus. Es ist schon m\u00fchsam zum zwanzigsten Mal zu schreiben in welcher Situation ich bin &#8230; und zu wissen, dass die andere Person gerade einen Auswahlprozess gestartet hat und sich ihren Wunschpartner aussucht wie aus einem Katalog. Obwohl dort deutlich steht, dass ich alleinerziehend bin, darf ich am Auswahlprozess teilnehmen, wohl wissend, dass meine Chance gegen null geht. &#8230; Demn\u00e4chst werden alle Profile gel\u00f6scht &#8211; so sieht es aus. Ich werde mich dann dem Volkstrend &#8222;Alleinerziehend&#8220; anschlie\u00dfen. &#8230; Und so tun, als w\u00e4re ich gl\u00fccklich. Heute genie\u00dfe ich erst einmal den gl\u00fccklichen Tag. Alleinerziehend.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was das Leben gerade so sch\u00f6n macht &#8230; Man muss das ja auch mal reflektieren &#8230; was ist das eigentlich, was das Leben so gl\u00fccklich macht? Nun &#8230; es ist multifaktoriell. Auch in Mecklenburg werden die Tage mal l\u00e4nger. 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