{"id":3838,"date":"2025-01-18T21:22:01","date_gmt":"2025-01-18T19:22:01","guid":{"rendered":"http:\/\/tressowblog.dtp-net.de\/?p=3838"},"modified":"2025-01-18T23:22:27","modified_gmt":"2025-01-18T21:22:27","slug":"schoenes-wochenende","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/tressowblog.dtp-net.de\/?p=3838","title":{"rendered":"Sch\u00f6nes Wochenende &#8230;"},"content":{"rendered":"\n<p>Das Feuer im Ofen brennt und w\u00e4rmt die Bude. Alle sind satt und zufrieden und gehen ihren Besch\u00e4ftigungen nach. Es ist hier so gem\u00fctlich, dass es f\u00fcr noch mindestens einen Menschen reichen w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<p>Drau\u00dfen ist es bei Temperaturen um den Gefrierpunkt neblig. Wer keinen Hund hat, bleibt eher zu Hause. Ich mache auch einen gem\u00fctlichen Tag. Morgens lese ich im Bett noch Sachen aus dem F5 Kapitel der Verhaltensauff\u00e4lligkeiten mit k\u00f6rperlichen St\u00f6rungen und Faktoren. Es ist f\u00fcr mich immer wieder interessant, wie ausgefeilt und scheinbar pr\u00e4zise die Formulierungen sind. Denn ganz so pr\u00e4zise sind sie dann auch wieder nicht. Im ICD-11 wird vieles anders sein. Ich bekomme ein liebe Nachricht von C. Vor dem Fr\u00fchst\u00fcck spiele ich etwas Klavier und r\u00e4ume schon mal den Vorratsschrank aus. Das muss offenbar mindestens so alle f\u00fcnf Jahre gemacht werden. Ich organisiere die Vorr\u00e4te etwas um. Dann machen wir zusammen das Fr\u00fchst\u00fcck. Einer kocht Tee, einer kocht Eier, einer backt die Br\u00f6tchen auf. Die Jungmatrosen machen ein Eierexperiment. Einer darf das Ei des anderen versuchen zu zerdr\u00fccken. Es gelingt ihm. Das Ei ist gl\u00fccklicherweise hart gekocht. Ich referiere etwas \u00fcber jugendliche Gehirnentwicklung. Wir haben Spa\u00df dabei. Die Zeit der Jugend ist knapp. So r\u00e4ume ich das Fr\u00fchst\u00fcck alleine weg.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich \u00fcberlege, ob ich K\u00e4sten f\u00fcr die Vorr\u00e4te baue. Ich m\u00fcsste in den Baumarkt fahren, Material holen. Und ich k\u00f6nnte meine anderen Vorhaben nicht umsetzen. Ich lasse es und r\u00e4ume alles wieder ein &#8211; etwas ordentlicher.<\/p>\n\n\n\n<p>Schlie\u00dflich fange ich mit der Steuererkl\u00e4rung an, komme aber nicht sehr weit. Dann kommt einer und sagt &#8222;wir haben schon lange keinen Kuchen mehr gebacken&#8220;. Ja, so einfach ist die Welt. Man muss nur lang genug keinen Kuchen backen, dann kommt schon das Bed\u00fcrfnis nach Kuchen auf. Mit Marmelade &#8211; war eine Idee. Das w\u00e4re aber aufw\u00e4ndiger geworden. Bisquitrolle zum Beispiel. Oder Linzertorte. Die h\u00e4tte man nicht sofort essen k\u00f6nnen. Wir disponieren um, denn so wirklich aufw\u00e4ndig wollten wir dann auch wieder nicht backen. Es wird schnell ein Nusskuchen zusammen ger\u00fchrt. Innerhalb von zwanzig Minuten ist der Kuchen im Ofen und die K\u00fcche aufger\u00e4umt. W\u00e4hrend der Kuchen im Ofen ist telefoniere ich mit U. Der Kuchen muss dann noch etwas abk\u00fchlen. Dann genie\u00dfen wir saftigen, weichen, warmen Nusskuchen mit Zimt und Schokolade. Und ja, f\u00fcr dich w\u00e4re auch ein St\u00fcck da gewesen. Ob sich das Leben zu viert weniger fehlerhaft und verlogen anf\u00fchlen w\u00fcrde? Die Frage muss offen bleiben. Wir werden es so schnell nicht erfahren.<\/p>\n\n\n\n<p>Abends gibt es So\u00dfenreste und Blumenkohlreste von gestern. Ein Reisrest wird knusprig gebraten bis die Reisk\u00f6rner in der Pfanne springen. Und es gibt Nudeln. Und Nachtischreste von gestern &#8230; immer noch sehr fein und schnell gekocht. Habe ich gestern 1,5 Stunden in der K\u00fcche gestanden, war ich heute in einer halben Stunde fertig.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Projekt &#8222;wir werden wieder vier&#8220; scheint doch aufw\u00e4ndiger und langwieriger zu sein als erhofft und gew\u00fcnscht. Vermutlich soll es einfach gut werden. Davon gehe ich jetzt einfach mal aus. Meine ganzen neuen Freundinnen sind vor allem eins: unentschlossen. Das d\u00fcrfen sie alle sein. Denn: wer wei\u00df schon was morgen ist?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Feuer im Ofen brennt und w\u00e4rmt die Bude. Alle sind satt und zufrieden und gehen ihren Besch\u00e4ftigungen nach. Es ist hier so gem\u00fctlich, dass es f\u00fcr noch mindestens einen Menschen reichen w\u00fcrde. 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